Andreas Breunig „HE GOT FRAME“

Ausstellung
20. Juni- 2. August 2014

Aus Anlass der Albert Oehlen Ausstellung im Museum Wiesbaden stellen seine Meisterschüler in Wiesbadener Galerien aus.

Wir freuen uns, den installativ abeitenden Künstler Andreas Breunig mit einer eigens für die Galerie Kunst-Schaefer konzipierten Rauminstallation zu Gast zu haben.

Vernissage: 20. Juni 17 – 18.30 Uhr
Der Künstler ist anwesend

Über die Ausstellung

Im Rahmen der Ausstellung HE GOT FRAME zeigt die Galerie Kunst-Schaefer Arbeiten von Andreas Breunig, deren konzeptuelles Arrangement einen Bezug auf die individuellen Räum­lich­keiten nimmt und gleichsam die Thematiken Präsentation und Repräsentation von Kunst­werk und Medium hinterfragt.
Die Ausstellung wird primär bestimmt von abstrakten Ölmalereien auf Leinwand, die durch eine gewaltige Farbigkeit, eine gewisse Sperrigkeit und einen impulsiven, spontanen und teils aggressiv anmutenden Malgestus bestechen, der eine klare Prozesshaftigkeit innerhalb Breunigs künstlerischer Praxis erkennen lässt. Der malerische Impuls und die Spontaneität unterliegen jedoch einer festen Methodik; so verfolgt der Künstler, losgelöst von jeglicher Gegenständlichkeit und unmittelbarer Ikonographie, einen rein ästhetischen Anspruch an seine Bilder und intendiert folglich eine allgemeingültige Farb- und Formsprache, die auf der Schönheit des Gezeigten basiert.
Mittels installativer Eingriffe, die die Ausstellungsräume in den assoziativen Kontext einer Sportstätte übertragen, verschiebt Breunig die Grenzen des formalen Bildbegriffs und erschafft in der ganzheitlichen Betrachtung ein hybrides Medium, welches sich zwischen Malerei und Rauminstallation bewegt. Die mediale und konzeptuelle Verschränkung mag zunächst ein wenig skurril und befremdlich erscheinen; jedoch ergänzen und bereichern sich die einzelnen Elemente hinsichtlich ihrer gemeinsamen Konnotation von Aktivität, Vitalität und piktoraler Dynamik. Sie bilden ein visuelles und thematisches Spannungsgefüge, welches den Rahmen ihrer ursprünglichen, klassischen Darbietung und Repräsentation sprengt und in der Folge dem Betrachter neue, individuelle Rezeptions- und Interpretations­ansätze ermöglicht.
Katharina Rebel M.A.